Inhaltsverzeichnis:
- Jeka Dehtiarov im cyr-wheel
- Rodrigue Funke und Vartan Bassil
- Segura Brothers und akrobatische Höhepunkte
- Pannen während der Premiere
Jeka Dehtiarov im cyr-wheel
Ein Artist fesselte das Publikum mit einer Darbietung im Metallrad. Jeka Dehtiarov wirbelte im sogenannten Cyr-Wheel über die Bühne und wurde mit dem Rad in die Luft gezogen. Blaue Laserstrahlen schnitten durch den Raum, während auf der Leinwand ein Sternenhimmel leuchtete. Der Eindruck von Schwerelosigkeit verstärkte die Illusion, als schwebe er durch das All.
Die Verbindung aus Bewegung und Licht schuf eindrucksvolle Bilder. Besonders die schnellen Wechsel von Richtung und Tempo sorgten für Staunen. Zuschauer konnten die körperliche Präzision und die technische Perfektion gleichzeitig erleben.
Rodrigue Funke und Vartan Bassil
Wintergarten-Regisseur Rodrigue Funke entwickelte gemeinsam mit Vartan Bassil und Choreograf Jeffrey Jimenez die Inszenierung. Sie verbanden urbane Tanzformen wie Breakdance mit Akrobatik und visuellen Effekten. Dabei entstand ein fließender Ablauf, in dem die einzelnen Nummern nahtlos ineinander übergingen.
Die Show wurde in eine Rahmengeschichte eingebettet, die die Herkunft des Lichts thematisierte. Dabei wurde erklärt, dass Thomas Edison das Licht nicht erfunden, sondern es lediglich in einer Glühbirne gebündelt hat. Dieser erzählerische Rahmen schuf Verbindungen zwischen den Showteilen.
Segura Brothers und akrobatische Höhepunkte
Einen der atemberaubendsten Momente lieferten die Segura Brothers. Einer der Brüder katapultierte den anderen mit den Füßen in die Höhe, während dieser mehrere Saltos vollführte. Die Artistik wirkte so, als sei der Körper aus Gummi.
Auch andere Szenen fielen auf:
- Ein Tänzer kämpfte als „Fliegender Robert“ scheinbar gegen Sturm und Lichtregen.
- Eine Streetdancerin verwandelte sich nach „Lichtspritzen“ von Männern in weißen Kitteln in einen Roboter.
- Ein Clown inszenierte Jonglagen mit Seifenblasen, begleitet von Akkordeonmusik.
Musikalisch reichte die Bandbreite von Elektro-Beats bis zu live gespieltem Cello.
Pannen während der Premiere
Die Aufführung blieb nicht ohne Zwischenfälle. LED-Keulen fielen beim Jonglieren zu Boden. Der Höhepunkt mit drei Motorradfahrern in einer Gitterkugel konnte nicht stattfinden, stattdessen traten zwei Biker auf. Die Kugel hatte nur knapp vier Meter Durchmesser, was die Darbietung dennoch spektakulär machte.
Trotz technischer Einschränkungen überzeugte die Premiere mit einer Fülle an visuellen und akrobatischen Ideen. Die „Flying Lights“-Show stellte eindrucksvoll unter Beweis, wie Tanz, Bewegung und Licht zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen können.
Quelle: RBB24,YouTube, webrivaig.com/de