Inhaltsverzeichnis:
- Angriff auf drei Männer in Berlin-Mitte
- Polizei sucht nach Tätern
- Zweiter Vorfall innerhalb von drei Wochen
- Stiftung Humboldt Forum reagiert
Angriff auf drei Männer in Berlin-Mitte
Am Freitagabend gegen 19.35 Uhr wurden drei Männer in der Nähe des Humboldt-Forums von einer Gruppe von rund 15 Personen attackiert. Ein 20-Jähriger erlitt dabei mehrere Stichverletzungen. Er musste vor Ort reanimiert und auf die Intensivstation gebracht werden. In der Nacht starb er an den Folgen der Verletzungen. Zwei Begleiter im Alter von 22 und 23 Jahren wurden leicht verletzt.
Nach Angaben der Polizei wurden die Opfer mit scharfer oder spitzer Gewalt angegriffen. Genauere Informationen zu den eingesetzten Waffen liegen nicht vor. Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen übernommen.
Polizei sucht nach Tätern
Zeugen meldeten den Vorfall telefonisch und sprachen von etwa 20 Beteiligten. Bislang gibt es keine Festnahmen. Polizei und Staatsanwaltschaft machen derzeit keine Angaben zu den Hintergründen oder Umständen der Tat.
Die Ermittlungen laufen und konzentrieren sich auf die Identifizierung der Täter. Laut Polizeisprecher Sebastian Büchner sei unklar, ob es einen Zusammenhang zu einem früheren Angriff am selben Ort gibt.
Zweiter Vorfall innerhalb von drei Wochen
Bereits vor knapp drei Wochen kam es in unmittelbarer Nähe zu einer Auseinandersetzung mit Messern zwischen zwei Gruppen. Damals wurden sechs Männer verletzt, darunter ein 24-Jähriger lebensgefährlich. Auch bei diesem Angriff blieb der Hintergrund bislang ungeklärt.
Das Humboldt-Forum liegt auf der Museumsinsel und gilt eigentlich nicht als Kriminalitätsschwerpunkt. Die wiederholten Vorfälle sorgen jedoch für erhebliche Sicherheitsbedenken.
Stiftung Humboldt Forum reagiert
Die Stiftung Humboldt Forum kündigte an, ihr Sicherheitskonzept zu überprüfen. Bei größeren Veranstaltungen soll zusätzliches Sicherheitspersonal eingesetzt werden, um Besucherinnen und Besucher zu schützen.
Weitere Maßnahmen sind in Planung. Zudem steht die Stiftung im Austausch mit Polizei, Behörden und Partnern in der Nachbarschaft. Ziel ist es, die Entwicklung im Umfeld genau zu beobachten und den öffentlichen Raum sicher zu halten.
Die Sprecherin der Stiftung drückte den Angehörigen des Verstorbenen ihr Mitgefühl aus.
Quelle: rbb24, YouTube, MULTI WEB, Captap, welt.sn2world.com