Früher oder später steht jedes erfolgreiche Softwareunternehmen vor derselben Weggabelung: Das bestehende System bremst, und die Frage lautet, ob man es behutsam modernisiert oder komplett neu baut. Die Entscheidung fällt oft emotional – Entwickler tendieren zum Neuanfang, das Management scheut das Risiko. Beide Reflexe sind schlechte Ratgeber. Die tragfähige Antwort liefert kein Meinungsbild, sondern eine datenbasierte Bewertung des tatsächlichen Systemzustands.

Ein defektes Gerät landet nicht mehr automatisch auf der Einkaufsliste für einen Ersatz. Gleichzeitig reicht bei einer neuen Verpackung ein grünes Blatt auf dem Etikett immer weniger aus, um Vertrauen zu schaffen. Für Verbraucher in Deutschland verändert sich damit eine alltägliche Frage: Soll ein Produkt ersetzt, repariert oder überhaupt gekauft werden? 2026 wird diese Entscheidung stärker von europäischen Regeln geprägt, die Reparierbarkeit, Verpackungen und Umweltangaben neu ordnen.

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