Donnerstag, 14 April 2022 09:37

Wie kümmert man sich um einen Reitplatz?

Artikel bewerten
(1 Stimme)
Reitplatzplaner Reitplatzplaner Źródło: unsplash.com Licencja: https://unsplash.com/license

Damit ein Reitplatz viele Jahre zuverlässig funktioniert, muss man ihn regelmäßig pflegen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten - von Hand oder maschinell.

Besser und schneller geht es mithilfe einer Maschine. Ein Reitplatzplaner erfüllt alle diese Lösungen, die Zeit und Kraft sparen. Über alle Details erfahren Sie in diesem Artikel.

Anforderungen beim Reitplatz

Bevor man die Arbeit beginnt, sollte man überlegen, was ein Reitplatzplaner tun soll.  Je nach Nutzungsart bedarf es unterschiedlicher Bodenbeschaffenheiten und auch die Bodenzusammensetzung. Der Reitplatzplaner soll den Bodenbelag gleichmäßig auf dem gesamten Platz verteilen. Die zweite Anforderung besteht darin, dass er den Bodenbelag etwas verdichten soll.  Er soll auch die Oberfläche gleichmäßig aufrauen. Der aufgeschüttete Sand auf dem Hufschlag soll wieder in Richtung Platzmitte befördert werden. Ein gewisser Wassergehalt muss immer im Boden sein. Reitsand sollte bei mittleren Temperaturen alle drei bis vier Tage gewässert werden, bei Trockenheit täglich.  Beregnungsanlagen in Reithallen sorgen für eine gezielte, gleichmäßige uns einseitige Bewässerung. Reitplätze sollten nach langen Regen- oder Trockenperioden vor dem Reiten abtrocknen oder bewässert werden. Wenn der Reitplatzplaner zu schmal für das Zugfahrzeug ist, ergeben sich unschöne Fahrspuren. Mit der breiteren Version ist das Problem sofort zu beheben. Der Planer lässt sich flexibel und in fast jeder Jahreszeit einsetzen, was ein großer Vorteil ist. 

Tipps für Boden in der Reithalle 

Am Anfang soll man den Pferdemist absammeln und man empfiehlt nicht, durch Haufen durchzureiten, weil der Pferdemist die Bodenqualität verringert. Wenn viele Reiter auf dem Hufschlag reiten, bildet sich eine tiefe Furche. Die Lösung dafür ist, den Hufschlag bei Bedarf mit einem Rechen oder Bahnplaner zu ebnen. Um Furchen oder feste Stellen zu verhindern, sollte der Boden unterschiedlich belastet werden. Man sollte nicht immer an derselben Stelle longieren und am besten, wenn man die Position von Hindernissen auf Springplätzen variiert. Sonst verdichtet sich der Boden und wird an dieser Stelle extrem hart. Ein guter Tipp ist, regelmäßig den gesamten Reitplatz mit einem Bahnplaner abzufahren, um kleinere Unebenheiten zu beseitigen und größeren Unebenheiten vorzubeugen. Magnesium verhindert, dass der Reitboden in der kalten Jahreszeit gefriert, indem es Wasser bindet. Pro Quadratmeter brauchen Sie etwa 0,3 Kilo. Bis zu etwa -10 Grad Celsius bleibt der Boden dann bereitbar.